Hinweis aus aktuellem Anlass: wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid 19 Pandemie bieten wir derzeit und bis auf Weiteres keine Führungen an. Ab dem 6.5. ist der historische Saal der Kapitulation für EinzelbesucherInnen geöffnet. Einblicke in unsere aktuelle Sonderausstellung anlässlich 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs finden Sie hier.

Sie sind herzlich dazu eingeladen, im Rahmen unserer öffentlichen Führungen die historischen Räume und die Dauerausstellung des Museums, sowie die Spuren des sowjetischen Karlshorst, das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park oder die sowjetischen Panzer als kontroverse Denkmal-Form im Museumsgarten kennenzulernen.

Barrierefreiheit: Alle Ebenen des Museumsgebäudes sind mit einem Aufzug und über Rampen erreichbar. Sie können sich vor Ort einen Rollstuhl ausleihen.

 

Überblicksführung im Museum

Mit dieser Führung lernen Sie die historischen Räume und die Dauerausstellung „Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg“ kennen.

Jeden Sonntag um 15 Uhr

Dauer: 60 Minuten
Sprache: Deutsch

Treffpunkt: 15 Uhr am Empfang
Ohne Anmeldung, Führung und Eintritt kostenfrei

 

Individueller Besuch in sechs Sprachen mit dem Audioguide

Mit dem Audioguide können Sie die historischen Räume und die Dauerausstellung entdecken. Sie können 50 Hörstationen mit insgesamt ca. 60 Minuten Info-Text individuell ansteuern. Planen Sie für Ihren Rundgang ca. 90 Minuten ein.

Verfügbare Sprachen:  Deutsch, Russisch, Englisch, Ukrainisch, Polnisch, Französisch

Preis: 3,00 € / ermäßigt 1,00 € pro Person

 

Geheimes Karlshorst. Spurensuche im ehemaligen sowjetischen Sperrgebiet

Karlshorst war während des Kalten Kriegs eine wichtige Entscheidungszentrale. Nach Kriegsende im Mai 1945 wurde Karlshorst sowjetisches Sperrgebiet. Hier residierten die sowjetische Militärverwaltung, Geheimdienste und sowjetische Truppen. Später kamen die Stasi und die Grenzkontrolle für die Berliner Mauer hinzu. Der Rundgang führt uns an die ehemaligen Standorte geheimer und militärischer Einrichtungen an Zwieseler Straße, Arberstraße, Bodenmaiser Weg und an der Köpenicker Alle.
 

Jeden letzten Sonntag im Monat um von März bis Oktober
Dauer: ca. 120 Minuten
Sprache: Deutsch

Treffpunkt: 11 Uhr am Museumsempfang
Ohne Anmeldung, Preis 5 € / ermäßigt 3 € pro Person

 

Zu bestimmten Anlässen: Das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park

Soldatengrab in Politik und Gesellschaft

Hier ruhen 7000 bei der Schlacht um Berlin im Frühjahr 1945 gefallene sowjetische Soldaten. Diese Führung findet direkt im Ehrenmal statt, nicht im Museum Karlshorst. Treffpunkt ist die Statue der trauernden „Mutter Heimat“ auf dem Gelände des Ehrenmals.

Dauer: 120 Minuten
Sprache: Deutsch, Russisch, Englisch

Termine werden über die Webseite bekanntgegeben.

Rückfragen an kontakt(at)museum-karlshorst.de

 

Zu bestimmten Anlässen: Panzer im Museumsgarten

Zur Gründung des sowjetischen „Museums der bedingungslosen Kapitulation“ 1967 wurde im Museumsgarten Waffentechnik aus dem Zweiten Weltkrieg aufgestellt. Anliegen war damals, den Gästen des Museums die Waffen zu zeigen, welche die Sowjetunion „zum Sieg getragen“ haben. Heute blicken wir mit gemischten Gefühlen auf diese Exponate. Sie stehen für durch Gewalt verursachtes Leid, aber auch für technischen Fortschritt und Innovation. Unsere Restauratoren oder AusstellungsbegleiterInnen geben Einblick in die Entwicklungsgeschichte der ausgestellten Militärtechnik und ordnen sie in den früheren und heutigen gesellschaftlichen Kontext ein.

Dauer: 60-90 Minuten
Verfügbare Sprachen: Deutsch

Termine werden über die Webseite bekanntgegeben.

Rückfragen an kontakt(at)museum-karlshorst.de