Chronik


1936-1938

Errichtung der Pionierschule 1 der Wehrmacht in Berlin-Karlshorst

März 1945 Evakuierung der Pionierschule nach Bayern und Errichtung von Verteidigungslinien im Umkreis der Schule

23. April 1945
Übergabe der Pionierschule an Einheiten der sowjetischen 5. Stoßarmee

24. April 1945
Ernennung des Befehlshabers der 5. Stoßarmee, Generaloberst Nikolaj Bersarin, zum ersten Berliner Stadtkommandanten

8. Mai 1945
Ratifizierung der bedingungslosen Kapitulation

Juni 1945-Oktober 1949
Amtssitz des Chefs der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland

10. Oktober 1949
Übertragung der Verwaltungsbefugnis von der sowjetischen Militäradministration an die DDR

7. November 1967
Einweihung des "Museums der bedingungslosen Kapitulation des faschistischen Deutschlands im Großen Vaterländischen Krieg" durch die sowjetischen Streitkräfte in Deutschland zum 50. Jahrestag der Oktoberrevolution

September 1990
Vertrag über die abschließenden Regelungen über Deutschland (u.a. Festlegung des Abzuges ausländischer Truppen aus Deutschland)

November 1990
Deutsch-sowjetischer Freundschaftsvertrag

Dezember 1990
Deutsche und sowjetische Behörden verständigen sich über spätere Nutzung des Museumsgebäudes nach Abzug der Westgruppe der Streitkräfte

ab 1991
Eine deutsch-sowjetische (später deutsch-russische) Expertenkommission erarbeitet die Konzeption für die neu zu gestaltende Ausstellung.

Mai 1994
Gründung der deutsch-russischen Trägerorganisation "Verein Museum Berlin-Karlshorst"

1994-1995
1. Bauabschnitt. Teilsanierung des Gebäudes und Einrichtung der neuen Dauerausstellung

10. Mai 1995
Eröffnung des deutsch-russischen Museums Berlin-Karlshorst zum 50. Jahrestag des Kriegsendes in Europa

Oktober 1997
Abschluss der 2. Bauphase

27. November 1997
Eröffnung der 1. Wechselausstellung "Ilja Ehrenburg und die Deutschen"